Berlin als Standortfaktor [ger]

Berlin hat mit seiner vielfältigen Kultur-, Musik- und Kreativszene die besten Voraussetzungen dafür, seine Standortvorteile auf das Event ausstrahlen zu lassen. „Über 21.000 Unternehmen der Berliner Kulturwirtschaft erwirtschaften jährlich ein Umsatzvolumen von über 8 Milliarden €. Die Kulturwirtschaft steuert bereits rund elf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Berliner Wirtschaft bei. Die Kulturwirtschaft gehört mit ihren über 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu den Branchen mit Zukunftspotential. Die Zuwachsraten bei Unternehmen, Umsätzen und fest Beschäftigten liegen – auch laut aktuellen DIW-Studien – deutlich über dem Bundesdurchschnitt und dem Wachstum der Kreativbranchen in anderen deutschen Metropolen. Die Creative Industries sind inzwischen anerkannter „weicher“ und „harter“ Wirtschaftsfaktor.“ [Aus: Landesinitiative Projekt Zukunft, Kulturverwaltung des Landes Berlin: Kulturwirtschaft, Report 2006]

Mit vergleichsweise geringen Lebenshaltungskosten, einem breiten und modernen Bildungssektor sowie einem liberalen und weltoffenen Flair zieht die Stadt Jahr für Jahr unzählige kreative Köpfe und experimentierfreudige Künstler an die Spree. Gleichzeitig halten die Informationsnetze der Stadt beinahe grenzenlose Möglichkeiten bereit, die eigenen Aktivitäten mit Gleichgesinnten aus aller Welt zu diskutieren und zu vernetzen.

Für Musiker jeglicher Coleur gilt Berlin als Europas interessantestes Pflaster: Wer es hier schafft, sich von der Masse abzuheben, dem stehen viele Tore offen. Talentscouts der großen Major-Label sind unermüdlich unterwegs und beobachten den brodelnden Underground, wie auch große Musiksender mit ihren seismographischen Fühlern versuchen, die Trends von morgen zu inszenieren.

In diesem Kontext gewinnt die netaudio.berlin.2007 ihren besonderen Reiz. Denn hier präsentiert sich das Top-Level der europäischen Netaudio-Szene in all seinen Facetten.

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